Molekulargenetisch bisher ungeklärte zystische Nierenerkrankung
K Baumgartner, S Weber, C Bergmann, AM Wingen, U Vester, R Büscher, PF Hoyer · Klinische Pädiatrie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Diagnose einer zystischen Nierenerkrankung lässt sich in der Regel durch Klinik, Sonografie und Familienanamnese stellen. Ergänzend kann eine genetische Diagnostik hilfreich sein (u.a. PKHD1 bei ARPKD; PKD1/PKD2 bei ADPKD; HNF1ß bei zystischer Dysplasie; UMOD bei MCKD2 und NPHP1–11 bei Nephronophthise). Wir berichten über eine 2-jährige Patientin, die sich unter der Verdachtsdiagnose einer ARPKD bei uns vorstellte. Kasuistik: Die Patientin wurde als erstes Kind gesunder, konsanguiner Eltern in der 38. SSW nach unauffälliger Schwangerschaft geboren. Postpartal zeigten sich sonografisch bilateral v…