CareLit Fachartikel

Was erzählen Hausärzte über ihre Patienten, bei denen sie eine vorliegende Depression nicht diagnostiziert haben?

Marieke Pilars de Pilar, Heinz-Harald Abholz, Nicole Becker, Martin Sielk · Psychiatrische Praxis · 2012 · Heft 02 · S. 71-78

Dokument
1109161
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Marieke Pilars de Pilar, Heinz-Harald Abholz, Nicole Becker, Martin Sielk
Ausgabe
Heft 02 / 2012
Jahrgang 39
Seiten
71-78
Erschienen: 2012-03-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Wie sehen Hausärzte Patienten mit einer Depression (nach PHQ-9), die sie nicht als depressiv erkannt haben? Welche Krankheitskonzepte werden damit deutlich? METHODE 21 Narrative Interviews zu Patienten mit Depression, die in einer Screeningstudie vom Hausarzt (n = 18) übersehen wurden und im Interview ihm auch nicht als solche identifiziert wurden. Analyse: Framework-Methode von Lewis und Ritchie. ERGEBNISSE Bei der Mehrzahl der Patienten mit übersehener Diagnose wird das Vorliegen eines psychischen Problems von den Hausärzten erkannt. Die dennoch vorhandenen „übersehenen Fälle“ resultie…

Schlagworte

Depression Unterversorgung Krankheitskonzept Allgemeinmedizin qualitative Studie missing diagnosis illness model family medicine qualitative research Angst Psychiatrische Praxis