Atypische zerebrale Abszesse im MRT beim frühgeborenen Kind – Fallvorstellung
S Diepenbruck, B Schweiger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Zerebrale Abszesse weisen bei frühgeborenen Kindern insgesamt eine niedrige Inzidenz auf, gehen aber, insbesondere bei verzögerter Diagnosestellung, mit einer hohen Mortalität und Morbidität einher. Eine frühe Diagnosestellung ist daher essentiell. Material und Methoden: Ein frühgeborenes Mädchen (28+4 SSW) wurde im Alter von 4 Wochen aufgrund einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes und auffälligem Sonogramm des Schädels zur cerebralen Bildgebung vorgestellt. Die Bildgebung erfolgte in einem 1,5 Tesla MRT. Ergebnisse: Im MRT ließen sich disseminierte zystische Läsionen nachweisen mit randständi…