Heparin moduliert selektiv die Chemokinsekretion endometrialer Karzinomzellen
J Spratte, H Wenig, U Schwarzig, M Zygmunt, H Fluhr · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: In klinische Studien aus dem Bereich der Onkologie konnte gezeigt werden, dass durch Heparine das Langzeitüberleben von Karzinompatienten positiv beeinflusst werden kann. Dieser Effekt scheint unabhängig von ihrer primär antikoagulatorischen Wirkung zu sein. Welche zellulären und molekularen Mechanismen dafür verantwortlich sind ist bisher wenig untersucht. Heparin bietet aufgrund seiner Molekülstruktur und -ladung zahlreich Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Molekülen wie beispielsweise Zytokinen, Chemokinen oder Wachstumsfaktoren. Zytokine haben einen wichtigen Einfluss auf das Mikromilieu de…