Diagnose und Therapie? – Frag den Patienten!
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2011 · Heft 07 · S. 369-372
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Teilweise verlaufen auch Behandlungen von Krankheitsbildern, deren Symptomatik den behandelnden Ärzten bekannt sein sollte, nicht optimal. Aus didaktischen Gründen wird der Fall eines 67-jährigen Patienten vorgestellt, der nach einer Meningeomoperation im Bereich der hinteren Schädelgrube einen Hydrocephalus malresorptivus und nach Shuntanlage ein Überdrainagesyndrom mit Ausbildung von Hygromen entwickelte. Trotz gut geschildeter Symptomatik wurde die jeweilige Diagnose relativ spät gestellt und dadurch der Genesungsprozess verzögert. Der Fall demonstriert beispielhaft wie wichtig eine sorgfältig…