Tumor-induzierte Thrombophilie: Fluch oder Segen
N.N. · Aktuelle Dermatologie · 2012 · Heft 03 · S. 78-79
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es ist bekannt, dass Tumorpatienten ein erhöhtes Thromboserisiko besitzen. Zudem zeigen nahezu alle Mitspieler der plasmatischen und zellulären Gerinnung prometastatische Eigenschaften und fördern somit die Tumorprogression. Nach einem thrombotischen Ereignis verschlechtert sich daher die Prognose eines Tumorpatienten dramatisch, wohingegen eine antikoagulatorische Therapie, z. B. mit einem niedermolekularen Heparin, die Metastasierung verzögert und die Gesamtüberlebenszeit verlängert. In diesem Zusammenhang spielt die Tumor-Endothelzell-Interaktion eine entscheidende Rolle. Aufgrund einer tumor-…