Epilepsie und Kinderwunsch
S Vieker · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Abschätzung des Risikoprofils von Frauen mit Epilepsie Methodik: Literaturstudium und aktuelle EURAP- Daten Ergebnis: Bei epilepsiekranken Patientinnen kann eine geringe Fertilität entweder in Assoziation zum Epilepsiesyndrom als auch medikamentös bedingt auftreten. Die aktuelle Datenlage zur substanzspezifische Teratogenität der Antikonvulsiva wird dargelegt. Das Vorgehen der antikonvulsiven Therapie sowohl in der Planung als auch während der Schwangerschaft und postnatal wird diskutiert, zumal die Veränderung im mütterlichen Stoffwechsel und hormonelle Schwankungen Auswirkungen auf den wirksamen Medikame…