Dilatative Kardiomyopathie (DCM) – Ein Fallbericht
L Herms, J Reinhard, F Louwen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: In 20–30% der Fälle einer dilatativen Kardiomyopathie kann eine familiäre Form festgestellt werden. In der Schwangerschaft kann eine präexistente DCM unter den physiologischen Bedingungen einer Schwangerschaft exazerbieren und dekompensieren. Das maternale und fetale Risiko steigt somit beträchtlich. Ergebnis: Eine 24-jährige I-Gravida/0-Para mit seit 2001 diagnostizierter, familiärer dilatativer Kardiomyopathie, Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz III°, sowie Herzinsuffizienz NYHA III stellte sich bei uns erstmalig in der 12. SSW mit einer Einlingsgravidität vor. Die EF betrug zu diesem Zeitpunkt 25%. Auf…