„Open book“-Frakturen des Mandibularbogens: Bilaterale Gelenkfortsatzfrakturen in Kombination mit Paramedian-/Medianfrakturen des Unterkiefers. Operative Behandlungsstrategien
Sebastian Schiel, Wenko Smolka, Christoph Leiggener, Gabriele Kaeppler, Carl-Peter Cornelius · OP-Journal · 2012 · Heft 02 · S. 194-210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Analogie zu einem aufgeschlagenen Buch weit lateralwärts dislozierte Unterkieferhälften nach einem Gesichtsschädeltrauma sind Folge eines typischen Frakturmusters: die Symphysen-/Parasymphysen- bzw. Kinnregion ist aufgesprengt, gleichzeitig sind beide Kiefergelenkfortsätze nach Brüchen auf dem Niveau von Basis, Kollum oder Walze disloziert und/oder aus der Gelenkgrube luxiert. Aus derartigen Dreifachfrakturen resultieren massive Okklusionsstörungen (Kreuzbiss, frontal offener Biss), die nach Konsolidierung in Fehlstellung kaum funktionell kompensiert werden können. Daneben kann es zu einer äst…