Man-in-the-barrel-Syndrom durch Neuroborreliose
M Knosalla, CA Haensch, N Brune, H Ekamp, S Isenmann · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Man-in-the-barrel-Syndrom beschreibt eine proximal betonte Diparese der oberen Extremität infolge bilateraler Grenzzoneninfarkte zwischen A. cerebri media und anterior. Begünstigend sind Stenosen der A. carotis und Blutdruckabfälle. Auch sind bilaterale Ponsinfarkte, zentrale pontine Myelinolyse, Verletzungen, Infarkte, Tumoren sowie Entzündungen des cervicalen Myelons, bilaterale Metastasen des motorischen Kortex und Motoneuronerkrankungen beschrieben. In diesem Fall berichten wir von einer 71-jährigen Patientin mit seit 3 Wochen bestehender Schwäche beider Arme ohne Störung der Oberflächensensibilität. Kli…