Intertemporal Choice bei Morbus Parkinson und Restless-Legs-Syndrom
M Al-Khaled, M Heldmann, I Bolstorff, TF Münte, J Hagenah · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Behandlung des Morbus Parkinson (MP) mit Dopaminagonisten (DA) kann mit einer Zunahme impulsiven Verhaltens einhergehen, deren Symptome bei entsprechender pathologischer Ausprägung als Impulskontrollstörung subsummiert werden. Eine Folge verringerter Impulskontrolle ist die erhöhte Abwertung zukünftiger Belohnungen zu Gunsten sofortiger, aber kleinerer Belohnungen. Das Ausmaß der Abwertung einer Belohnung über die Zeit gilt als ein Maß von Impulsivität. Ziel der Studie war es, den Einfluss einer Therapie mit DA auf die zeitliche Abwertungsrate (k-Wert) anhand von Intertemporal Choice Aufgaben (K…