Antidepressive Therapie mit Mirtazapin in der Frühschwangerschaft – eine prospektive Followup-Studie
WE Paulus · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Zwischen 7% und 23% aller Schwangeren sollen nach epidemiologischen Erhebungen von Depressionen betroffen sein. Angesichts eines erhöhten Risikos für Schwangerschaftskomplikationen bei insuffizient behandelter Depression der Mutter kommt einer adäquaten Pharmakotherapie in der Schwangerschaft große Bedeutung zu. Das tetrazyklische Antidepressivum Mirtazapin erfreut sich aufgrund seines günstigen Nebenwirkungsprofiles grundsätzlich großer Beliebtheit, wird jedoch wegen begrenzter Erfahrungen in der Schwangerschaft oft abgesetzt. Methoden: Im Rahmen einer prospektiven Followup-Studie wurden von unsere…