Seltene Ursache einer Shuntdysfunktion: die Leberpseudozyste
M Seifert, S Greschus, M Möhlenbruch, W von Tempelhoff, H Urbach, F Körber · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ventrikuloperitoneale Shunts werden seit 1956 erfolgreich zur Behandlung einer Liquorabflusstörung eingesetzt. Häufige Komplikationen sind eine Shuntinsuffizienz, eine Shuntinfektion sowie eine Überdrainge. Eher seltene Komplikationen sind Krampfanfälle, Inguinalhernien, Peritonitis, Volvulus und Fehlpositionierung der abdominiellen Shuntspitze (z.B. Scrotum). Die Entwicklung abdomineller Zysten bzw. Pseudozysten stellt ebenfalls eine mögliche Komplikation dar. Die Entwicklung einer Leberpseudozyste als Komplikation wurde in Einzelfällen beschrieben und gilt allgemein als sehr selten. Wir berichten über 5 Patien…