CareLit Fachartikel

Hämolytisch-urämisches Syndrom

A. Tiede · Transfusionsmedizin · 2012 · Heft 03 · S. 153-164

Dokument
1110490
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Transfusionsmedizin
Autor:innen
A. Tiede
Ausgabe
Heft 03 / 2012
Jahrgang 02
Seiten
153-164
Erschienen: 2012-08-01 00:00:00
ISSN
2191-8805

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das typische, diarrhöassoziierte hämolytisch-urämische Syndrom (D-HUS) beruht auf einer Infektion mit Shigatoxin-bildenden enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC). Shigatoxin provoziert durch Endothelschädigung und Schaffung eines inflammatorischen, prothrombotischen Milieus eine thrombotische Mikroangiopathie (TMA), die mit akutem Nierenversagen, neurologischen Funktionsstörungen und anderen Organmanifestationen einhergehen kann. Das D-HUS ist vom atypischen HUS (A-HUS) zu unterscheiden, dessen Ursache meist ein Defekt löslicher oder membranständiger Komplementregulatoren ist. Auch das A-H…

Schlagworte

D-HUS Shigatoxin thrombotische Mikroangiopathie A-HUS Diagnostik Plasmapherese Infektion Transfusionsmedizin