Hämolytisch-urämisches Syndrom
A. Tiede · Transfusionsmedizin · 2012 · Heft 03 · S. 153-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das typische, diarrhöassoziierte hämolytisch-urämische Syndrom (D-HUS) beruht auf einer Infektion mit Shigatoxin-bildenden enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC). Shigatoxin provoziert durch Endothelschädigung und Schaffung eines inflammatorischen, prothrombotischen Milieus eine thrombotische Mikroangiopathie (TMA), die mit akutem Nierenversagen, neurologischen Funktionsstörungen und anderen Organmanifestationen einhergehen kann. Das D-HUS ist vom atypischen HUS (A-HUS) zu unterscheiden, dessen Ursache meist ein Defekt löslicher oder membranständiger Komplementregulatoren ist. Auch das A-H…