Kindliches outcome bei pränataler sonographischer Diagnose einer singulären Nabelschnurarterie – Bericht über 69 Fälle
A Falkert, G Huber, B Seelbach-Göbel · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2012 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
andreas_falkert@yahoo.de Ziel: Die Inzidenz der singulären Nabelschnurarterie beträgt etwa 1–2%. Bei isoliertem Auftreten besteht ein geringgradig erhöhtes Risiko für chromosomale und strukturelle Aberrationen (ca. 1% der Kinder) sowie eine erhöhte Rate an IUGR und Frühgeburtlichkeit. Ein Drittel der betroffenen Kinder haben jedoch zusätzliche Fehlbildungen (v.a. Urogenitaltrakt, Herz), in diesen Fällen ist die Häufigkeit chromosomaler Aberrationen auch deutlich erhöht (ca. 20–30%). Trotz der guten Prognose besteht bei vielen Eltern enorme Verunsicherung sowie ein erhöhter Beratungsbedarf nach pränataler sonogra…