Histaminintoleranz-Syndrom (HIS): Vielfalt der Mechanismen von physiologischer, pathophysiologischer und toxischer Wirkung und deren Unterscheidung
N.N. · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2012 · Heft 12 · S. 1302-1309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Nicht immunologische Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU) werden von ca. 15 − 20 % der Personen in der Bevölkerung angegeben. Die Unverträglichkeit von Histamin und z. T. auch von anderen biogenen Aminen (z. B. Cadaverin, Putrescin, Tyramin usw.) spielt in der Differenzialdiagnose der NMU eine wichtige Rolle und ist streng von immunologisch vermittelten Nahrungsmittelreaktionen (Nahrungsmittelallergien NMA, 2 – 5 % der Bevölkerung) zu trennen. Methodik: Klinische Daten des Erlanger Interdisziplinären Datenregisters für allergische und chronisch entzündliche Darmerkranku…