Vom IPSS zum IPSS-R
D Haase · TumorDiagnostik & Therapie · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Internationale Prognostische Scoring System (IPSS) mit den Variablen Zytogenetik im Knochenmark, medullärer Blastenanteil und Anzahl der Zytopenien wurde zum Goldstandard der Prognosebestimmung bei myelodysplastischen Syndrome (Greenberg et al., 1997). In den letzten Jahren wurden allerdings relevante Schwächen des IPSS sichtbar. Hierzu zählen: Zu geringes Gewicht der ungünstigen Zytogenetik, zu geringe Anzahl von Patienten mit Chromosomenveränderungen (n=327) um seltene Anomalien einordnen zu können, Klassifizierung von Anomalien als intermediär aufgrund von Ausschluss, keine weitere Unterteilung der Patien…