Der Gini-Koeffizient: ein neuer Ansatz zur Charakterisierung des Entwicklungszustandes fetaler Hirne
A Viehweger, T Riffert, B Dhital, TR Knöche, A Anwander, I Sorge, W Hirsch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2012 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Entwicklung des menschlichen Gehirns ist mit der MRT nur in groben Zügen charakterisiert. Ziel der Studie war es, Entwicklungsvorgänge mit einem reproduzierbaren Zahlenwert zu verknüpfen, der die zunehmende Komplexität des Hirns im Laufe der intrauterinen Entwicklung charakterisiert. Material und Methode: Mittels Diffusionswichtung (66 Richtungen, b=1500, STEAM) wurden 18 fetale Hirne von totgeborenen Kindern in der 16. bis 39. SSW untersucht. Es gelang dadurch wesentliche Entwicklungsabläufe, wie z.B. die Migration von Neuronen, nachzuvollziehen. In einem weiteren Schritt wurden die multidime…