Beeinflussung des motorischen Lernens mittels Atomoxetin und 10 Hz rTMS bei Gesunden
M Sczesny-Kaiser, A Bauknecht, O Höffken, M Tegenthoff, P Schwenkreis · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die repetitive transkranielle Magnetstimulation ist eine etablierte Methode zur nicht-invasiven Hirnstimulation, mit der umschriebene Kortexareale und neuronale Netzwerke in ihrer Erregbarkeit und Funktion moduliert werden können. Das noradrenerge Transmittersystem ist über das gesamte Gehirn verteilt und beeinflusst u.a. Wachheit und Impulsselektivität. Studien konnten zeigen, dass die Gabe von noradrenergen Substanzen wie Methylphenidat zu einer Erregbarkeitssteigerung im primär motorischen Kortex (M1) führen und damit möglicherweise motorisches Lernen begünstigen kann. In unserer Studie untersucht…