Neonataler Diabetes bei heterozygoter KCNJ11-Mutation Val59Met: Frühe Glibenclamidtherapie führt zu normaler, psychomotorischer Entwicklung (im Alter von 17 Monaten)
B Berlemann, T Bürücüoglu, P Seiffert, M Gong, D Simaite, K Raile · Diabetologie und Stoffwechsel · 2013 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung/Hintergrund: Aktivierende Mutationen der Gene ABCC8 und KCNJ11, die den ATP-abhängigen Kaliumkanal Kir6.2/SUR kodieren, sind die häufigste Ursache von transientem oder persistierendem, neonatalen Diabetes. Wenn die molekulare Diagnose eines Kir6.2/SUR gestellt wurde, wird ein Therapieversuch mit Glibenclamid empfohlen. Die KCNJ11 Mutation Val59Met wurde bisher bei Fällen mit neurologischer Beteiligung DEND-Syndrom (Developmental Delay, Epilepsy and Neonatal Diabetes) beschrieben. Können die Hinweise unterstützt werden, dass eine möglichst frühe Glibenclamidtherapie unabhängig vom Glukosestoffwechse…