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Aktive Leitung der Nachgeburtsperiode – Das Ende eines 50-jährigen Dogmas?

N.N. · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 05 · S. 173-176

Dokument
1111960
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 05 / 2013
Jahrgang 217
Seiten
173-176
Erschienen: 2013-10-01 00:00:00
ISSN
0948-2393

Zusammenfassung

Zusammenfassung Abstract Postpartale Blutungen (PPH) stehen weltweit an führender Stelle der Müttersterblichkeit. Zur Prävention der PPH wird seit mehr als 50 Jahren die aktive Leitung der Nachgeburtsperiode (Active Management of the Third Stage of Labour, AMTSL) propagiert und in aktuellen Leitlinien empfohlen. Die 3 Schlüsselkomponente der AMTSL sind die prophylaktische Gabe von Oxytocin und das Abklemmen und Durchtrennen der Nabelschnur unmittelbar nach der Geburt des Kindes sowie der kontrollierte Zug an der Nabelschnur. Dieses Vorgehen hat das Risiko für eine schwere PPH um ca. 70% vermindert. Trotz der lan…

Schlagworte

postpartale Blutung aktive Leitung der Nach­geburtsperiode prophylaktische Oxytocin-Gabe kontrollierter Zug an der Nabelschnur frühes versus verzögertes Abklemmen der Nabelschnur postpartum haemorrhage active management of the third stage of labour prophylactic oxytocin ­administration controlled cord traction early versus delayed cord clamping Geburt Abklemmen Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie