Evidenz- und konsensbasierte Leitlinie zur Diagnostik des FAS
M Landgraf · Suchttherapie · 2013 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) weist eine Inzidenz von 130 bis 5400 Geburten pro Jahr in Deutschland auf. Eine hohe Zahl von Fällen bleibt undiagnostiziert. FAS hat schwerwiegende, lebensbestimmende Konsequenzen für die betroffenen Individuen und deren Familien. Obwohl die cerebrale Schädigung durch intrauterine Alkoholexposition irreversibel ist, können die Funktions- und Alltagsbeeinträchtigung der betroffenen Kinder durch frühe und individuelle Diagnostik und Förderung positiv beeinflusst werden. Methode: Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Projekt (STOP-FAS) zur Erstellung einer diagnos…