Die Rolle von kognitiven Verzerrungen bei Alkoholabhängigkeit: Eine Frage der Interpretation!
M Woud, S Pawelczack, M Rinck, J Lindenmeyer, RW Wiers, ES Becker · Suchttherapie · 2013 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Kognitive Modelle der Alkoholabhängigkeit postulieren, dass Verzerrungen in der Informationsverarbeitung zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Alkoholabhängigkeit beitragen. Verschiedene Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass sich die Aufmerksamkeit von Personen, die viel trinken und/oder an einer Alkoholabhängigkeit leiden, selektiv auf alkoholbezogene Reize fokussiert. Empirisch unerforscht ist jedoch die Frage, in wieweit Alkoholabhängigkeit auch im Zusammenhang mit einer selektiven Verarbeitung von mehrdeutigen Reizen steht, d.h., der Neigung, Reize, die eine potentielle alkoholische Bedeu…