Über Versorgungsstrukturen und Möglichkeiten der Optimierung durch Vernetzung bei schweren Handverletzungen und Replantationen
N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2013 · Heft 06 · S. 318-322
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schwere Handverletzungen machen in Deutschland etwa 33% der Arbeitsunfälle und 9% aller Neuberentungen aus und sind daher von großer Relevanz für das Gesundheitssystem und die Versicherungsträger. Die Gründe für die hohe Zahl der Neuberentungen liegt nicht nur in der Schwere des akuten Traumas, sondern auch im System der Versorgungsstruktur. Oftmals ist der Weg zum kompetenten Handchirurgen langwierig und führt über die großen chirurgischen Fachgebiete, dann erst sekundär zum mikrochirurgisch erfahrenen Handchirurgen. Zum einen ist das Bewusstsein in der Bevölkerung wenig geschärft, dass der Hand…