Inkarzerationen und Sacculationen bei Retroflexio uteri
E von Tucher, N Siedentopf, JP Siedentopf, A Weichert, C Bamberg, A Dückelmann, W Henrich · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Inkarzerationen und Sacculationen eines retrovertierten Uterus treten in circa 1/3000 Schwangerschaften auf. Oft bleibt diese gestörte Polarität aufgrund unspezifischer Symptome, wie Rücken- und Flankenschmerzen, Verstopfung, rektalem Druckgefühl, Harnretention oder Inkontinenz, bis kurz vor Entbindung unerkannt und kann hier zu schwerwiegenden Komplikationen, wie z.B. Dystokien, Uterusrupturen, Plazentaretention und postpartalen Blutungen und intraoperativen Komplikationen, führen. Unterschieden werden die anteriore und die posteriore Sacculation mit Aussackung des vorderen bzw. hinteren unteren…