Das Frankfurter-Protokoll zum EXIT-Verfahren am Beispiel eines fetalen nasopharyngealen Teratoms
EK Töttel, AK Kämpf, S Peiffer, J Lange, S Grüßner, F Louwen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Im Rahmen des EXIT-Verfahrens (ex utero intra partum treatment) wird zur postpartalen Oxygenierung bei verlegten fetalen Atemwegen das Kind nach Entwicklung an der fetomaternalen Zirkulation belassen. Somit kann bei persistierender Perfusion über die Nabelschnur dem neonatologischen Team Zeit zur Befreiung der Atemwege hergestellt werden. Die Plazenta wird initial nicht entfernt und die Nabelschnur nicht abgeklemmt. Die Prozedur erfolgt in ITN, um eine Analgesierung und Sedierung des Neonaten parallel zu gewährleisten. Nach eigenen Erfahrungen und in Übereinstimmung mit der Literatur kann eine adäqua…