Korreliert die sonographische Sehnervenscheidenbreite mit dem lumbal gemessenen Liquoreröffnungsdruck?
J Allendoerfer, K Schweig · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die transokuläre Sonografie des Nervus opticus kann zur Beurteilung einer Sehnervenpapillenvorwölbung (ODE) und zur Messung der Dicke der Sehnervenscheide (ONSD) verwendet werden. ODE und ONSD können in Folge eines erhöhten intrakraniellen Liquordruckes auftreten. Bislang wurde eine vergleichende Liquordruckmessung nur bei ausgewählten Patienten durchgeführt. Bei Trauma Patienten mit Hirnschwellung und solchen mit Pseudotumor cerebri (IIH) wurden erhöhte Werte für die sonographisch bestimmte ONSD beschrieben. Bei den Traumapatienten fand sich eine gute Korrelation von ONSD und invasiv gemessenem H…