Komplikationsmanagement
A Berlis · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2014 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dem Komplikationsmanagement kommt intraprozedural ein besonders hoher Stellenwert zu. Intrakranielle Komplikationen treten bei 0,3% bei diagnostischen und bei bis zu 10% bei therapeutischen Eingriffen auf und können in weniger als 1% tödlich verlaufen oder zu anhaltenden neurologischen Ausfällen führen. Beim Sondieren von Hirngefäßen, insbesondere von Aneurysmen, ist Relaxierung angezeigt, um Gefäßperforationen zu vermeiden. Bei endovaskulären Eingriffen gehen Blutungen häufig mit schlechten Ergebnissen einher, insbesondere wenn Gefäße oder Aneurysmen unter Antiaggregationsbehandlung rupturieren. Davon trennen m…