„Ständige Morphinspritzen waren nötig“ – eine qualitative Analyse der Gründe aus Angehörigensicht, warum Tumorpatienten nicht zu Hause sterben konnten.
P Muders, S Bussmann, CA Zahrt-Omar, M Weber · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2014 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Obgleich der meistgewünschte Sterbeort das eigene Zuhause ist, werden fast 50% der Sterbefälle im Krankenhaus gezählt. Die Erfüllung dieses letzten Wunsches ist jedoch sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Angehörigen ein wichtiges Anliegen. Daher ist die Frage, aus welchen Gründen ein Sterben zu Hause nicht möglich ist, von besonderem Interesse. Methodik: Im Rahmen der 2008 durchgeführten EPACS – Querschnittsstudie (Etablierung von Hospiz- und Palliative Care Stützpunkten in Rheinland-Pfalz) konnten Hinterbliebene unter anderem Angaben zu dem gewünschten sowie dem tatsächlichen Sterbeort i…