Management eines massiven Hämatoperitoneums im 2. Trimenon einer Einlingsgravidität verursacht durch eine venöse Myomblutung
S Steinwendner, A Nonnenmacher, AK Oligmüller, L Sernetz, J Sehouli, W Henrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein Hämatoperitoneum in der Schwangerschaft ist ein sehr seltenes und meist lebensbedrohliches Ereignis. In der Literatur wurden bisher nur wenige Fälle von Myomblutungen beschrieben, die zu einem Hämatoperitoneum geführt haben[i] [ii] [iii]. Die möglichen Gründe für ein Hämatoperitoneum in der Schwangerschaft sind neben geburtshilflichen Ursachen wie einer Narbenruptur oder Uterusruptur bedingt durch eine Plazenta Percreta nicht geburtshilfliche Ursachen wie eine Leberruptur, Ruptur eines Milzarterienaneurysmas oder der Milzvene[iv] [v]. Die 40-jährige IV. Gravida III. Para stellte sich in 17+4 SSW mit einem ak…