Gestationsdiabetes nach künstlicher Befruchtung als Risiko für Implantationsversagen und Aborte
M Schindler, A Eder, D Gutknecht, M Bals-Pratsch · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Gestationsdiabetes (GDM) ist definiert als eine erstmals während einer Schwangerschaft festgestellte Glukosetoleranzstörung. Ein unbehandelter GDM stellt ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind dar. Entsprechend eines EuGH-Urteils beginnt bei einer künstlichen Befruchtung (KüBe) die Schwangerschaft ab dem Zeitpunkt des Embryotransfers (ET). Laut Leitlinie ist bei Vorliegen von Risiken für einen GDM nach Feststellung einer Schwangerschaft die Indikation für die Durchführung eines diagnostischen oralen Glukosetoleranztests (oGTT) gegeben. Die hohe Inzidenz für einen früh einsetzenden GDM trotz proph…