Persistierendes Foramen ovale und Vorhofseptumdefekt
N. Majunke, S. Erbs · Aktuelle Kardiologie · 2015 · Heft 01 · S. 37-41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei ca. 27 % aller Erwachsenen kommt es zu keinem anatomisch kompletten Verschluss des Foramen ovale. Grundsätzlich ist es kein pathologischer Befund und bedarf keiner Behandlung. Es stellt jedoch eine wichtige Ursache paradoxer Embolien dar. Geht man nach Ausschluss alternativer Emboliequellen von einer paradoxen Embolie aus, ergibt sich die Notwendigkeit einer Sekundärprophylaxe. Diese kann medikamentös (Thrombozytenaggregationshemmung oder orale Antikoagulation) oder mittels katheterinterventionellen Verschlusses erfolgen. Drei randomisierte Studien, in denen diese Therapiekonzepte verglichen…