Fingolimod als Primärtherapie bei erstmaliger Neuritis nervi optici – Design der MOVING-Studie
O Hoffmann, C Albert, JM Doerr, F Paul, A Liekfeld · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2014 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der S1P-Rezeptoragonist Fingolimod ist in der Europäischen Union zur Eskalationstherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Fingolimod reduziert bei MS-Patienten die Schubfrequenz, den Läsionszuwachs im MRT und die Behinderungsprogression. Diese Effekte werden vorrangig mit der Sequestration pathogenetisch relevanter Lymphozyten erklärt. Darüber hinaus werden direkte Effekte hinsichtlich Neuroprotektion und Förderung der Remyelinisierung vermutet, deren Relevanz für Patienten jedoch noch unbekannt ist. Die Opticusneuritis (ON) stellt eine der häufigsten Manifestationen der MS dar.…