Chirurgische Therapie der peritonealen Metastasierung in Abhängigkeit von Tumorentität, -stadium und -charakteristik(a)
S. Beckert, F. Struller, E.-M. Grischke, J. Glatzle, D. Zieker, A. Königsrainer, I. Königsrainer · Zentralblatt für Chirurgie · 2016 · Heft 04 · S. 415-420
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Metastasierung in das viszerale oder parietale Peritoneum (Peritonealkarzinose) wird nach wie vor als terminales Krankheitsstadium angesehen. Stimuliert durch die Pionierarbeit von Prof. Dr. Paul Sugarbaker wurde das Konzept der Peritonektomie in Form einer maximalen Zytoreduktion (ZRS) mit intraoperativer hyperthermer Chemotherapie (HIPEC) entwickelt, wodurch sich die Überlebenszeit, verglichen mit alleiniger systemischer Chemotherapie, bei selektionierten Patienten nahezu verdoppeln ließ. Diese Therapieform hat sich in spezialisierten Zentren mit vertretbarer Mortalität und Morbidität etab…