CareLit Fachartikel

Niedermolekulare Heparine bei Niereninsuffizienz – Was ist bei der Anwendung zu beachten?

David Czock, Claudia Sommerer · Dialyse aktuell · 2015 · Heft 02 · S. 78-85

Dokument
1114678
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Dialyse aktuell
Autor:innen
David Czock, Claudia Sommerer
Ausgabe
Heft 02 / 2015
Jahrgang 19
Seiten
78-85
Erschienen: 2015-02-01 00:00:00
ISSN
1434-0704

Zusammenfassung

Niedermolekulare Heparine (LMWH: Low-Molecular Weight Heparin) unterscheiden sich von unfraktioniertem Heparin (UFH) in Wirkung und Pharmakokinetik. Je niedriger das Molekulargewicht eines Heparins ist, desto stärker hängt dessen Elimination von der Nierenfunktion ab. Deshalb sind bei einer Anwendung von LMWH bei Patienten mit höhergradiger Niereninsuffizienz eine Dosisanpassung und eine Kontrolle der Anti-Xa-Aktivität im Plasma zu erwägen. Einige LMWH sind, abhängig von der Indikation, bei einer Kreatinin-Clearance von unter 30 ml/min nicht zugelassen. Neben einem erhöhten Blutungsrisiko sollte auch an andere u…

Schlagworte

unfractionated heparin low-molecular weight heparin (LMWH) renal impairment haemodialysis Heparin Niedermolekulare Heparine Niereninsuffizienz Anwendung Low-Molecular Weight Unterscheiden Unfraktioniertem Wirkung Pharmakokinetik Niedriger