Adenokarzinome des Dünndarms – eine retrospektive monozentrische Analyse
V Huber, P Dinkhauser, D Hubner, W Höbling, P Knoflach · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Der Dünndarm macht ca. 75% der Gesamtlänge und über 90% der Oberfläche des Intestinaltraktes aus, dennoch sind Malignome des Dünndarms nur für ca. 3% aller gastrointestinalen Neoplasien verantwortlich. Lediglich 25 – 40% aller Dünndarmtumore sind Adenokarzinome. Es gibt einige beschriebene Risikofaktoren wie hereditäre Tumorsyndrome (z.B. FAP, HNPCC) oder Morbus Crohn. Das klinische Bild zeigt häufig eine Stenosesymptomatik, abdominelle Schmerzen, gastrointestinale Blutung oder Gewichtsverlust, wobei sich häufig bei Diagnosestellung ein fortgeschrittenes Tumorstadium zeigt. Lokalisierte Adenokarzinom…