Eine Infektion mit H. pylori hat keinen signifikanten Einfluss auf die Entstehung einer minimalen hepatischen Enzephalopathie bei Patienten mit Leberzirrhose
C Schulz, K Schütte, J Voß, N Reisener, P Malfertheiner · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund. Ammoniak wird in der Pathogenese der (minimalen) hepatischen Enzephalopathie eine zentrale Rolle zugeschrieben. Erhöhte Ammoniakspiegel resultieren aus einem verringerten hepatischen Abbau im Rahmen der Harnstoffsynthese und/oder aus einem vermehrten Anfall als Stoffwechselprodukt Urease-haltiger intestinaler Bakterien. Ob die Infektion mit Helicobacter pylori als obligat pathogenem gastralen Bakterium einen signifikanten Anteil an den erhöhten Ammoniakspiegeln bei Patienten mit Leberzirrhose und occulter HE (MHE) verursacht und somit auch als Risikofaktor für die MHE gewertet werden muss, ist unkla…