Diagnostik und Therapie des hepatorenalen Syndroms
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2015 · Heft 14 · S. 1083-1092
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Folge einer fortgeschrittenen Leberzirrhose kommt es zu einer portalen Hypertension, die für den überwiegenden Teil letaler Komplikationen bei Leberzirrhose verantwortlich ist. Die kompensatorische, splanchnische Vasodilatation führt langfristig zu einer Gegenregulation unter anderem über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System und dadurch zu einer Erhöhung des renalen Gefäßwiderstands. Hierdurch kann ein hepatorenales Syndrom (HRS) entstehen. Das HRS stellt sich als Nierenfunktionseinschränkung mit erhöhten Kreatinin-Werten dar. Das HRS wird über eine komplexe Ausschlussdiagnostik erkannt und…