Die gemischte Episode bei bipolarer affektiver Störung – Änderungen im DSM-5 und aktuelle Behandlungsempfehlungen
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2015 · Heft 11 · S. 606-615
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die gemischte Episode stellt eine besondere Behandlungsbedingung im Rahmen affektiver Erkrankungen dar, die durch einen komplizierten und erschwerten Behandlungsverlauf (u. a. erhöhte Suizidrate) sowie ein schlechteres Therapieansprechen gekennzeichnet ist. Das DSM-5 hat als eine wesentliche Veränderung die Diagnose einer gemischten Episode abgeschafft und stattdessen sogenannte Episoden mit gemischten Merkmalen eingeführt. Dadurch sinkt die diagnostische Schwelle deutlich. Bezüglich der Pharmakotherapie gemischter Episoden ist die Datenlage insgesamt nicht ausreichend, jedoch zeigen sich Vorteil…