CareLit Fachartikel

Pitfall: Der Gigant unter den Plazenten – die mesenchymale Plazentadysplasie

A Meuter, C Hübener, S Reu, A Flemmer, C Deppe, S Mahner, U Hasbargen, M Delius · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10

Dokument
1116092
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
A Meuter, C Hübener, S Reu, A Flemmer, C Deppe, S Mahner, U Hasbargen, M Delius
Ausgabe
Heft 10 / 2016
Seiten
–
Erschienen: 2016-10-13 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Einleitung: Die mesenchymale Plazentadysplasie (PMD) ist eine sehr seltene Zottenentwicklungsstörung unklarer Ätiologie. Histologisch und klinisch muss PMD von einer Partialmole unterschieden werden. PMD ist charakterisiert durch Plazentomegalie, aufgetriebene Stammzottengefäßen und thrombotische Gefäßverschlüsse. Zytogenetisch besteht, im Gegensatz zur Partialmole, ein diploider Chromosomensatz. Sonografisch zeigt sich eine übergroße Plazenta mit traubenartigen Bläschen. Als mütterlicher Risikofaktor werden Thrombophilien diskutiert. Der fetale Karyotyp ist mehrheitlich weiblich. Neugeborene können klinisch una…

Schlagworte

Anämie Geburtshilfe und Frauenheilkunde