Materialentfernung in der kraniomaxillofazialen Traumatologie
Tobias Ebker, Christian Lohse, Henning Hanken, Max Heiland, Alexander Gröbe · OP-Journal · 2016 · Heft 02 · S. 114-118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Frakturen des Gesichtsschädels sind eine sehr häufige Verletzungsart. Gewaltdelikte zählen neben Stürzen, Sportverletzungen und Verkehrsunfällen zu den führenden Ursachen. Die Therapie der Wahl ist heute in den meisten Fällen die Reposition und Osteosynthese mittels Miniplatten aus Titan. Das Management von eingebrachtem Osteosynthesematerial (OSM) im Gesichtsbereich wird häufig durch die Hauspolitik der jeweiligen Klinik bestimmt. Dieser Übersichtsartikel beschreibt die aktuelle Datenlage zur Entfernung von in situ befindlichem OSM in der kraniomaxillofazialen Chirurgie.