Erklärt eine persistierende Arteria trigemina primitiva ein kardioembolisches Muster ischämischer Läsionen im zerebralen MRT?
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2016 · Heft 07 · S. 435-438
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der hier dargestellte Fall illustriert beispielhaft, dass das Vorliegen einer persistierenden Arteria trigemina primitiva (englisch „persisting primitive trigeminal artery“, PPTA) ein kardioembolisches Muster ischämischer Läsionen im Bildbefund vortäuschen kann, obwohl die Infarktquelle in der linksseitigen Arteria carotis interna gefunden wurde und sich trotz ausführlicher Suche keine weiter proximale gelegene Emboliequelle nachweisen ließ. Die PPTA ist die am häufigsten persistierende karotido-basiläre Anastomose und verbindet die Arteria carotis interna im C4-Segment mit der Arteria basilaris.…