Kranioplastiken: Indikationen und Materialien
Thomas Kapapa, Christian Rainer Wirtz, Peter Richter · OP-Journal · 2017 · Heft 01 · S. 49-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Trauma, Infektionen oder Operationen kann es zu kleineren oder größeren Knochensubstanzdefekten am Gesichts- oder Hirnschädel kommen. Kleinere Knochendefekte stellen für das Hirn keine Gefahr dar, auch nicht bei diffusen Traumen, und zeigen keinen Einfluss auf den neurologischen Status. Dennoch ist der Verschluss größerer Knochenlücken am Schädel aus protektiven, kosmetischen und therapeutischen Erwägungen angezeigt. Besonders das „Syndrom des Trepanierten“ oder „Sinking-Skin-Flap-Syndrom“ mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfällen und psychischen sowie psychologischen Auffälligk…