Natalizumab: Rechenschwäche beim PML-Risiko
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2017 · Heft 06 · S. 315
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neue immunsuppressive Medikamente, wie zum Beispiel der monoklonale Antikörper Natalizumab, können in vielen Fällen, wo die Standardarzneien versagen, den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) bremsen. Erkauft wird dieser Erfolg bei Natalizumab aber mit einer zwar seltenen, aber bisweilen tödlich verlaufenden Nebenwirkung: der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML), hervorgerufen durch das JC-Virus (JCV). Eine aussagefähige Risikobewertung vor und während der Natalizumab-Therapie ist daher unverzichtbar und vorgeschrieben. Forscher der Neurologischen Klinik der Universität Münster haben im Rahmen von…