Hämatologische Untersuchungsmethoden im Dienste der Psychiatrie
J. H. Schultz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 29 · S. 1399-1402
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hämatologische Untersuchungsmethoden können bei kritischer Anwendung wertvolle Dienste in der Psychiatrie leisten; die genaue Verfolgung der Leukozyten ergibt diagnostische und. prognostische Anhaltspunkte besonders für Epileptiker und Dementia praecox-Kranke. Namentlich lassen sich in geeigneten Fällen verschiedene Stupor-Formen hämatologisch differenzieren, da der Stupor der Dementia praecox-Kranken bis zu einem gewissen Grade ein spezifisches Blutbild liefert: Die „kapillare Erythrostase” ist der hämatologische Ausdruck des „Pseudooedems” Dementia praecox-Kranker.