III. Biologische Studien an Gonokokken unter besonderer Berücksichtigung des Uranoblens
A. Glück · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 43 · S. 2076-2078
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Verschiedene Gonokokkenstämme können sich in ihrer Resistenz gegenüber Silbersalzen ganz verschieden verhalten. — Diese „Silberfestigkeit” muß noch eingehend studiert werden, denn sie kann von großer Wichtigkeit für therapeutische Fragen werden. 2. Die wirksame Substanz der Bruckschen Caviblenstäbchen, des Uranoblens, erweist sich im Desinfektionsversuch als ungemein stark gonokokkentöteno. Seine sicher gonokokkozide Wirkung äußert sich bereits in einer mindestens zehnfach geringeren Konzentration, als der therapeutisch anwendbaren entspricht.