Ueber einen Fall von Uterusruptur nach vorangegangenem klassischen Kaiserschnitt
P. Schick · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 37 · S. 1690-1693
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die beschriebene Uterusruptur ist als Spontanruptur unter der Geburt aufzufassen. Bedingt ist die Ruptur im letzten Grunde durch die nicht muskulär, sondern nur peritoneal vereinigte Uterusnarbe — Folge der korporalen Inzision. Begünstigend für das Zustandekommen der Ruptur wirkte der Sitz der Plazenta in der Gegend der Narbe. Die Uterusruptur — nach den angeführten Statistiken ein nicht seltenes Ereignis — nach vorhergehendem Kaiserschnitt ist die schwerste Folgeerscheinung dieser Methode. Eine andere recht unangenehme Folge sind die Verwachsungen, welche zwischen Uterus und Bauchdecken und Uter…