Zur Pathogenese der Magenkrebse und über ihren gelegentlichen Ursprung aus angeborenen epithelialen Keimen in der Magenwand (Schluß aus Nr. 1.)
M. Askanazy · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1923 · Heft 02 · S. 49-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über Beobachtungen von besonderen Magentumoren (Karzinom oder noch nicht geschwulstige Gewebsüberschüsse) mit Agenesie der Gallenblase berichtet. Die Knoten in der Magenwand finden sich häufiger ohne Entwicklungsstörung der Gallenwege, sie bestehen aus eingestülpter Magenschleimhaut, Nebenpankreas, selten auch aus Brunnerschen Drüsen und sind nicht äußerst selten, denn es kann aus eigener Erfahrung über acht solche Bildungen berichtet werden. Es sind Blastoïde, kongenitale Gewebsexzesse, die im Prinzip scharf von dem Wachstumsexzeß der Blastome zu trennen sind. Sie können als atavistische…