Tödliche Meningitis nach Lumbalpunktion
Curt Sonnenschein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1923 · Heft 27 · S. 881-882
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenige Stunden nach einer Lumbalpunktion beginnen bei einem vorher fieberfreien, 20jährigen Manne Erscheinungen einer Meningitis, die sich rasch steigern. Die Erkrankung verläuft akut. Tod unter schwersten menigitischen Symptomen schon am 11. Krankheitstage. Die Sektion ergibt schwere eitrige Zerebrospinalmeningitis. Noch während des Lebens gelingt dreimal der mikroskopische und kulturelle Nachweis des Erregers, der auch nach dem Tode im Meningealeiter als alleiniger Erreger gefunden wird. Das Blutserum des Kranken zeigt Agglutinine für diesen Erreger, wodurch dessen primäre Pathogenität auch ser…