Das KISS-Syndrom
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2007 · Heft 03 · S. 137-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In zunehmendem Maße wird in den letzten Jahren der Begiff des KISS-Syndromes, der Kopfgelenks-induzierten Symmetriestörung, geprägt. Durch die anatomische Nähe der oberen Kopfgelenke zum Hirnstamm und das umfangreiche Nackenrezeptorenfeld werden dem Atlantookzipitalund dem Atlantoaxialgelenk sensorische Funktionen zugesprochen, welche die posturale Entwicklung, die Aufrichtung in den Stand, die aufrechte Haltung und die Fortbewegung modulieren. Funktionsstörungen der oberen Kopfgelenke, welche z. B. aus langen und erschwerten Geburten resultieren können, werden somit eine wesentliche Bedeutung fü…